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Beratung bei Teenagerschwangerschaften - meist dreht sich alles um die jungen Mütter, die Väter sind außen vor

Teenager-Väter: Drückeberger oder Ausgegrenzte?

REUTLINGEN. Teenager von heute gelten gemeinhin als aufgeklärt. Und in aller Regel wissen sie auch, wie Schwangerschaften vermieden werden können. Jedenfalls theoretisch. In der Praxis freilich relativiert sich manches. Zumal der verantwortungsvolle Umgang mit Verhütungsmitteln und deren praktische Handhabung trainiert sein will. Doch genau daran hapert es oft. Fatale Folge: Teenie-Schwangerschaften und die mit ihr verbundene schwere Entscheidung, werdendes Leben auszutragen oder abzutreiben.

Bei Pro Familia in Reutlingen kennt man solche Fälle. Sie sind, sagt das Berater-Team, zwar äußerst selten, kommen aber vor. Manchmal sind sie das Resultat von »Pannen und Anwendungsfehlern«, manchmal das Ergebnis schieren Leichtsinns, manchmal entspringen sie aber auch einem sehnlichen Baby-Wunsch - etwa weil die blutjungen Eltern den widrigen Verhältnissen ihrer Elternhäuser durch Gründung einer eigenen »heilen« Familie entrinnen wollen.

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